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Warum Branding 2026
wichtiger ist als KI
Branding schlägt KI
Das ist kein Bauchgefühl, sondern das Ergebnis einer aktuellen Studie von McKinsey (November 2025). Rund 500 Marketingverantwortliche aus europäischen Unternehmen wurden befragt – mit einem klaren Ergebnis: Branding ist auch 2026 das wichtigste Marketing-Thema in Europa. Noch vor Performance, Automatisierung und Künstlicher Intelligenz.
Branding is key – nicht aus Nostalgie, sondern aus Notwendigkeit.
Was sich zunehmend zeigt, vor allem im Mittelstand: Branding feiert kein Comeback. Es war immer da. Der Fokus lag zuletzt nur woanders – auf KI, Automatisierung und kurzfristiger Effizienz. Jetzt rückt wieder stärker ein ganzheitliches Marketingverständnis in den Vordergrund. Und das aus gutem Grund. Denn in vielen Unternehmen steigt der Druck: Entscheidungen werden vertagt und Budgets werden vorsichtiger eingesetzt.
Gleichzeitig sagen drei von vier CMOs, dass sie ihre Marketingbudgets 2026 erhöhen wollen, mit klarer Priorität auf die Marke. KI hingegen bleibt für viele ein Versprechen: Nur 6 % der befragten Unternehmen erzielen laut Studie echte Wettbewerbsvorteile durch KI. 94 % geben an, lediglich über geringe KI-Marketingfähigkeiten zu verfügen.
Unsichere Märkte brauchen Orientierung – keine Tools
Warum also dieser erneute Fokus auf Branding? Weil wir in unsicheren Zeiten leben:
- volatile Nachfrage mit starken Schwankungen
- steigender Preis- und Entscheidungsdruck
- sinkende Aufmerksamkeit
- mehr Vergleichbarkeit denn je
In genau diesem Umfeld leisten starke Marken etwas, das Performance-Marketing und Automatisierung nicht können: Sie reduzieren Unsicherheit, schaffen Vertrauen, geben Orientierung und senken Reibung. Intern wie extern.
Performance optimiert. Branding stabilisiert.
Performance-Marketing ist schnell, messbar, effizient. Aber es wirkt immer nur im Moment. Branding dagegen wirkt langfristig:
- kürzere Sales-Zyklen
- geringere Akquise-Kosten
- höhere Loyalität
- mehr Klarheit im Unternehmen
Wer Branding auf „später“ verschiebt, zahlt diesen Aufschub häufig doppelt: durch höhere Kosten, mehr Abstimmungsbedarf, längere Entscheidungsprozesse. Und durch eine Marke, die im entscheidenden Moment nicht trägt.
Branding macht Marken strategischer. Wer in Branding investiert, investiert langfristig: in Orientierung, Stabilität und Effizienz. Eine starke Marke hilft Unternehmen, auch dann klar zu bleiben, wenn Märkte wanken, Budgets enger werden und sich Technologien schneller verändern, als sie eingeführt werden können.
Die entscheidende Frage für 2026
Die eigentliche Frage lautet also nicht: „Müssen wir etwas an unserer Marke machen?“ Sondern: „Ist unsere Marke stark genug, um Unsicherheit für unser Geschäft abzufedern?“
Wenn du dir diese Frage stellst, bist du nicht allein. Bei Nøyland begleiten wir Unternehmen dabei, ihre Marke zu schärfen, zu ordnen und zukunftsfähig aufzustellen. Mit klarer Strategie, ehrlicher Analyse und einem Blick für das Wesentliche. Gerne gemeinsam mit dir.